Dein Name werde …

… geheiligt. Das ist passiv für mich. Ich kann da nichts tun.

 

Wirklich?

 

Ich soll, nach Weisung Jesu, dieses Gebet so sprechen: Vater unser im Himmel, Dein Name werde geheiligt.

Dies sprachen seine ersten Jünger und über all die Generationen unzählige Menschen auf der ganzen Welt bis zu mir heute – und weit über mich hinaus wird es noch gesprochen.

Wenn ich mir also wünsche und Gott darum bitte, dass seine Name geheiligt werde, dann verhalte ich mich, gemäss der Glaubenslogik, höchst aktiv um passiv gegenüber Gott zu sein.

Es erscheint mir, als wolle Gott meine Zustimmung – Das ist seine Barmherzigkeit, Gnade, Geduld und überreiche Güte – Er überstülpt mir nichts.

Ich bin es der mein Herz verstockt oder öffnet.
Ich bin es der meine Gefühle, meine Gedanken und mein Handeln steuert.

Ich bin es der überwältigt von der Feinheit und Zärtlichkeit Gottes „Ja“ sagt, wenn er in mein Leben spricht.

Dieses tägliche anerkennen der Güte und Gnade Gottes, die ich durch seinen Sohn erhalte, formt in mir eine Haltung die immer mehr die des Vaters entspricht.

Von Ihm komme ich her und zu Ihm hin gehe ich.

In Lukas 6,36; ist nach zu lesen und zu prüfen ob es sich so verhält.

Gott verwandelt mein passives Dein Name werde geheiligt in ein aktives Handeln meinerseits am Mitmenschen …

 

 

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