Was mich beunruhigt …

(Unterwegs auf dem Natel verfasst)


Die ersten Leser oder Hörer der Texte des NT wussten instinktiv was gemeint ist.

Wir heute, beinahe 2000 Jahre später müssen zuerst unsere spontanen Reaktionen auf diese Texte ablegen und Schicht um Schicht abtragen bis wir ohne Bild der Gegenwart an den Text herangehen können. Dann werden wir überrascht feststellen, dass uns viele Grundmuster des Mensch Seins vor Augen gemalt werden, die wir sofort passend in unseren Alltag einbinden können. 

Mit anderen Worten: den NT-Text verinnerlichen um von dieser Mitte aus uns in unserem interagieren mit unserem Nächsten und der Umwelt anzuschauen.

Mit grossen Augen erkennen wir, dass unser Mensch Sein unverändert ist, auch wenn ich ein mobiles Endgerät in Händen halte und virtuell mit der ganzen bewohnten Erde verbunden bin. 

Noch grösser werden unsere Augen wenn wir bei der Schöpfung oder Adam und Eva beginnen. Was ist wirklich anders? Was innerlich des Menschen unterscheided mich vom ersten Adam, der ersten Eva?

Ist mein Sein und Haben wollen so grundlegend anders, so dass ich sagen könnte: diese alten Geschichten gehen mich gar nivhts an?

Oder ist das was in den Ersten Büchern der AT steht gar aktueller denn je?

Ich suche die Mitte jener Texte um von dort her mich heute in meiner Umgebung verstehen zu lernen. Entdeckt habe ich schon, dass die Grundmuster keinen Unterschied aufweisen. Und das beunruhigt mich sehr …

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