Jemanden zu lieben,

Jemanden zu lieben, bedeutet, einer anderen Person zu gestatten, auf eine Weise zu reagieren, über die wir keine Kontrolle haben.“ Henri Nouwen

Bei solchen Sätzen merke ich wie mich das trifft. Es geht mich ganz persönlich und einzig an. MEINE Haltung muss so sein, ICH muss so handeln und nicht erwarten dass andere um mich herum das auch so sehen und mich so behandeln bzw. mir gestatten diesen Freiraum der Liebe zu betreten und auszufüllen.

Wenn ich so denke, dass jeder das so tut erwarte ich das von ihnen. Doch dann überfordere ich meine Mitmenschen und ich gebe ihnen gerade das nicht was ich von ihnen fordere.

Auf der andern Seite verkennen Mitmenschen auch meine Freundlichkeit als Schwäche und nutzen das schamlos aus.

Da muss ich mich schützen. Ich schenke Freundlichkeit und Liebe. Jedoch nicht auf Forderung. Per Definition ist ein gefordertes Geschenk keines mehr. Weil der, der schenkt auf Druck handeln muss.

Ein Geschenk hat den Überraschungseffekt auf seiner Seite. Wer in einer Begegnung nicht mit Vergebung rechnet, ist schlicht und einfach sprachlos wenn er oder sie merkt ich hätte eine Strafe verdient doch bleibt sie aus …

Das Leben folgt keinem binären System. Es gibt wohl 20Mio Farben die der Mensch unterscheiden kann. Wer kann da auch nur annähernd den Überblick haben?

Lass dich überraschen vom Gegnüber es ist durchaus möglich, dass du ihn/sie missverstanden hast.

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