Licht auf eine innere Strebung

Mein Hund bekommt Gudis. Immer wenn er sich richtig verhält oder einfach so, weil ich ihn liebe. Er verschlingt sie regelrecht. Kein langsames Kauen und Geniessen. Mit einem Schnapp gefasst und runter damit.

Nun ein ganz anderes Thema:

Herrschaft Jesu und meine Versuchung.

Wenn ich bete, dass Menschen von Gott gesegnet sein sollen – sogar meine Feinde – kann es durchaus sein, dass JC mich als Segen zu diesem Menschen oder Feind schickt. Der Feind ist eventuell nur mein Feind weil ich ihn so sehe.

Wir haben einen Gott der die Beziehung liebt. In der Bibel heisst es nicht Ich mache Menschen. Es heisst lasst und Menschen machen nach unserem Bild. Wir.

Ich sitze also zu Hause und bete. Nun erscheint in meinen Gedanken ein Mensch mit dem ich Schwierigkeiten habe. Aus meiner Perspektive sieht er wie ein Feind aus. Also bete ich zu Gott, dass Er diesen Menschen segne. So steht es doch auch in der Bibel.

Ich kann tief verbunden mit JC sein und mich – in der Versuchung – genau wie folgt verhalten: Ich begegne diesem Menschen nicht, aber ich bete für ihn. Später kommt es zu einer Begegnung weil wir denselben Kurs besuchen, in derselben Firma arbeiten oder an einem Familientreffen teilnehmen. Aber ich rede nicht mit diesem Mensch den ich vorher im Gebet vor Gott gesegnet habe. So verweigere ich den Gehorsam. Ich rede nicht mit ihm über den Grund warum ich ihn so sehe. Es kann sein, dass ich Erfahrungen mit anderen Menschen auf ihn projiziere. Dadurch rede ich auch nicht das was mein Herr und Gott über diesen Menschen sagt: JC sagt: Ich liebe diesen Menschen genauso wie ich dich liebe. Diese Liebe kommt vom Vater über JC zu mir und dann …

Hier treffe ich wieder auf das Wir der Gemeinschaft.

Wie ein Hund habe ich die Gudis verschlungen die mir Gott gab.

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