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Dranbleiben ...

Wer mich unter Druck setzt bekommt meinen Druck zu spüren. Bei Gott ist das etwas anderes … nein. Es äussert sich nur anders. Wenn ich etwas möchte und dies nicht erhalte, dann weine ich und bin traurig. Wenn ich dann in Versuchung gerate, ist mein Verlustschmerz sehr gut getarnt oder wie unsichtbar. Und doch gibt es immer einen Zusammenhang mit meiner Traurigkeit und dem was ich nicht erhalte. Da kann ich beten wie ich will, die Erfüllung bleibt aus. Erkenne ich den Zusammenhang, wächst Kraft, Ruhe und Leidenschaft für Gott in mir auf. Trotzdem erhalte ich nicht um was ich bete. So war in der Vergangenheit Gott mein Halt und so ist er es gegenwärtig. Diese Erkenntnis ändert nichts am Schmerz. Kein Prozent der Spannung lässt nach. Und ich erhalte noch immer nicht was ich mir wünsche … In der Weite des Alltags, mit all den vielen Begegnungen und Verlockungen, hab ich die Wahl – die absolut freie Wahl. Nehm ich mir was ich mir so sehr wünsche? Ich bin frei und kann wählen. So wie

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