Wahrnehmen und erkennen ...
Mit dem Finger schreibe ich in den Staub meiner zerfallenden Träume. In der Ferne summt und brummelt der Bus auf den ich warte. Durch die beschlagenen Fenster versuche ich zu erkennen – doch du gehst … kein Wort mehr kein Blick zurück kein … bis bald. Und schon bist du weg – die Erinnerung verblasst … schmilzt wie Schnee in der Sonne – Irgendwann erzähl ich dir wie es war – den Weg ohne dich zu Ende zu gehen. Die Stadt der Geborgenheit geordnet, lieblich und friedlich jeder sucht jeden – alle finden den andern – Was nutzt eine Stadt mit goldenen Strassen hohen und weiten Häusern … mit offenen bunten Fenstern … wenn die Menschen das Licht nicht wahrnehmen – den Weg in sich nicht erkennen … nur sich selber suchend – niemals sich findend … versinken im Staub ohne jemals gelebt zu haben.