Ohne zu wissen, was ich weiss …
Wenn ich Dich erkenne –
sehe ich Dich nicht mehr –
Du bist, wer Du warst, und
wer Du sein wirst –
Die unendliche Liebe in den Augen eines Menschen, der
zu mehr Liebe fähig ist
als ihm selbst bewusst …
Dir gegenüber kann ich nicht sein …
nur die Sehnsucht lieben zu können und
geliebt zu werden …
ist was bleibt
in mir
von Dir …
In der tiefe meiner Nacht holst Du mich …
Im erwachen
entdecke ich
wo ich gewesen sein
könnte …
Fussnoten schwimmen auf leerem Blatt
Verweise auf verschwindende Schritte …
Unnennbar was ich empfinde …
tiefer Schmerz
da wo Deine Liebe
mich weckte …
Ströme der lebendigen Liebe
die sieht wo niemand erkennt
hört wo niemand spricht
sich in unbekleideten Worten mitteilt …
Dein erster Blick freute mich
wie ein Geschenk am Tag
meiner Geburt …
Dein Zweiter Blick traf mich
im Zentrum meines Seins –
Der Dritte Blick –
schweift in weite Ferne –
suchend am sichtbaren Horizont des
nicht erfassbaren …
Da wusste ich,
das kannst nur Du
gewesen sein
Du mein Herr und mein Gott
im Blick eines Menschen der Dich liebt
ohne zu verstehen
was dies ist …
-
Im Erzählen eines Traumes verschwindet jedes Bild.
Jeder Eindruck, jedes Gefühl, jeder Gedanke und jedes Wort.
Alles, was ihn ausmachte entschwindet, löst sich in Nichts
auf.
Ein Nichts das besagt,
dass da etwas war.
Was bleibt ist ein ungeahntes sich ausstrecken nach …
Verstanden …
Verstehen …
nach Werden?
Im Wissen,
dass dies,
nie gelingt.
Jo 14,9; «Jesus spricht: Wer mich sieht, der sieht den Vater.»